Wohnungsmieten in Österreich stiegen binnen eines Jahres um 3,3 Prozent
Im zweiten Quartal 2026 belief sich die durchschnittliche Wohnungsmiete in Österreich einschließlich Betriebskosten auf 694,7 Euro pro Monat beziehungsweise 10,5 Euro pro Quadratmeter. Das waren 0,4 Prozent mehr als im Vorquartal und 3,3 Prozent mehr als im zweiten Quartal 2025.
Der Gesamtanstieg war überwiegend auf die Betriebskosten zurückzuführen. Die Miete ohne diese Kosten blieb gegenüber dem Vorquartal unverändert und lag im Durchschnitt bei 520,8 Euro pro Wohnung beziehungsweise 7,9 Euro pro Quadratmeter. Die Betriebskosten stiegen pro Quadratmeter um 1,4 Prozent und erreichten 176,5 Euro pro Wohnung beziehungsweise 2,7 Euro pro Quadratmeter.
Die Daten beziehen sich auf rund 1,8 Millionen Hauptmietwohnungen. 45,2 Prozent davon werden privat vermietet. In privaten Gebäuden, die vor 1945 errichtet wurden, blieb die Nettomiete im Jahresvergleich nahezu unverändert bei 8,5 Euro pro Quadratmeter. In neueren privaten Gebäuden stieg sie um 3,2 Prozent auf 10,7 Euro.
Genossenschaftswohnungen machen knapp 40 Prozent des Marktes oder 720.600 Wohnungen aus; die Nettomiete in diesem Segment stieg binnen eines Jahres um 2,5 Prozent auf 6,5 Euro pro Quadratmeter. Gemeindewohnungen bilden 15,2 Prozent des Mietbestands, dort erhöhte sich die Miete um 3,7 Prozent auf 5,7 Euro pro Quadratmeter.
Mit KI-Unterstützung erstellt.